Wer den Granitweg befährt kann den Genuss einer reizvollen Landschaft mit vielen touristischen und gastronomischen Angeboten verbinden.
Auf engsten Raum treffen hier immerzu Geschichte und Kultur aufeinander, sei es nun auf dem durch die Gegend führenden ökumenischen Pilgerweg, in der Naturbühne Reichenau oder in Oberlichtenau, wo der Bibelgarten und ein Bienenmuseum zum Besuch einladen. Attraktive Parkanlagen wie die in Bischheim oder Oberlichtenau laden zum Verweilen ein.
Die ca. 35 km lange Strecke ist ideal für eine Tagestour geeignet, aufgrund des Höhenprofils aber nicht unterschätzt werden sollte. Eine besondere Herausforderung ist dabei die Befahrung des sagenumwobenen Keulenberges, was z.B. von Gräfenhain, Reichenbach oder Großnaundorf aus möglich ist. Von den Einheimischen als "Berg der Heimat" beschrieben, ist er mit einer Höhe von 413 m die nördlichste Erhebung des Lausitzer Berglandes und zugleich ein beliebtes Ausflugsziel.
Die Geschichte des Granitabbaus, der dem Weg zu seinem Namen verhalf, wird in der Schauanlage der Granitindustrie in Häslich anschaulich verdeutlicht. Der aufmerksame Radler findet jedoch auf der gesamten Tour Zeugnisse des planmäßigen Abbaus dieses für die Region wichtigen Bodenschatzes.
Die Ortschaften entlang der Strecke konnten sich ihren dörflichen Charakter mit vielen liebevoll gestalteten Gärten, Streuobstwiesen oder ehemaligen für die Gegend typischen Hutungen mit Steinwällen und Trockenmauern erhalten.